Profile RDA von Wotofo

Nach langer Zeit hat mal wieder ein Stück Hardware Einzug in mein Haus gehalten.

Diesmal handelt es sich um den Wotofo Profile RDA.

Lieferumfang
Geliefert wurde das gute Stück in der üblichen Pappschachtel. Darin befanden sich neben dem RDA zu dem verbauten noch ein weiteres 810er Driptip und das übliche Zubehörtütchen mit Schrauben, Ersatzdichtungen und einem Sqounkerpin.

Um direkt loslegen zu können, finden sich hier desweiteren ein Kreuz-Schraubendreher für die Pole des Decks, ein Inbus um den Sqounkerpin zu montieren und eine Biegehilfe für das Mesh.

An Verbrauchsmaterial liegt der Packung ein dicker Strang Watte, zwei Kanthal A1 Meshstreifen (0,18 Ohm) und eine Framed Staple Clapton Coil mit 0,33 Ohm bei.

Erster Eindruck
Der RDA ist sehr sauber und solide gearbeitet, Produktionsrückstände konnte ich keine finden.
Was hier direkt auffällt: Der Zylinder, welcher die Verdampderkammer bildet, ist sehr dickwandig. Das Deck ferfügt an den Posts über je eine federgelagerte Klammer zur Befestigung des Mesh. Allerdings kann – wer denn unbedingt will – hier auch eine normale Coil verbaut werden.
Die Topcap kann gedreht werden und ermöglicht es so, die wabenförmige Airflow schrittweise zu schließen.
Vor Benutzung würde ich empfehlen, die Dichtungsringe mit einem Tropfen Liquid zu bestreichen, da der Zusammenbau sonst sehr schwergängig ist.

Setup
Natürlich interessiert mich bei dem Verdampfer zuerst einmal das Mesh.
Einbau des Mesh und Bewattung dauern ca. 4 Minuten. Dabei würde ich die Verwendung der mitgelieferten Biegehilfe dringend empfehlen, damit kann das Mesh sauber in die exakt benötigte Rundung gebogen werden und so passt es dann sehr genau in die Polklemmen.
Ausgeglüht habe ich das Mesh dann bei ca. 15 Watt.
Unterhalb des Meshbogens findet sich eine Vorrichtung, welche die Watte später von untern leicht gegen das Mesh drückt.
Die mitgelieferte Watte lässt sich sehr leicht einführen, allerdings muss der Wattestreifen danach noch großzügig beschnitten werden. Die Watteenden werden – wie bei RDA üblich – einfach nach dem Abschneiden in die Liquidwanne gelegt.

Feuer frei
Das mitgelieferte Mesh wird mit einem Leistungsbereich von 45 bis 65 Watt angegeben.
Und genau in diesem Bereich habe ich das auch getestet. Eins vorweg: der Verdampfer schmeckt mir grundsätzlich bei jeder Leistung innerhalb dieses Bereiches, meinen Sweetspot habe ich dann aber bei 55 Watt gefunden.
Der Geschmack ist schön weich und nur lauwarm. Die Airflow habe ich so eingestellt, das die obere der insgesamt drei Reihen Belüftungslöcher geschlossen ist.
Interessant finde ich, das der Verdampfer auch bei „Dauernuckeln“ ziemlich kühl bleibt, was wohl an der Dickwandigkeit liegt.

Fazit
Ich bin mit dem Verdampfer rundum zufrieden. Einzig zu Bedauern ist, das ich leider nicht über einen Akkuträger mit Squonkerfunktion verfüge.
Eins ist sicher: im Gegensatz zu manch anderen Tröpflern, die ich in den letzten Jahren besessen habe, wird dieser wohl definitiv nicht wieder abgegeben.

Bis zum nächsten mal
Stefan

*Bitte nicht vergessen: Geschmack ist individuell.
Ich bringe in diesem Review MEINE persönliche Meinung zum Ausdruck, die sich nicht zwingend mit dem Rest der Menschheit (incl. des Herstellers) decken muss.
Die Reviews erstelle ich, weil ich Freude daran habe, die unglaubliche Vielfalt des Dampfens entdecken und meine persönlichen Erfahrungen zu teilen.

Eine monetäre Zuwendung für meine Reviews erhalte ich nicht. 

Bitte denkt dran, Dampfen erst ab 18.

#wotofo #Profile #rda

Die angezeigten Texte sind für Personen bestimmt, welche dass 18. Lebensjahr bereits vollendet haben. Die geäußerte Meinung über das Produkt ist meine persönliche Einschätzung und steht nicht mit dem Hersteller in Verbindung.
Die vorgestellten Produkte enthalten kein Nikotin. Dampfen sowie rauchen erst ab 18 Jahren (JuSchG §10 Rauchen in der Öffentlichkeit, Tabakwaren).

Facebook Comments